Montag, 8. August 2011

Reisebericht Gran Canaria Teil 5 - Zweite Inselrundtour


Da uns die erste Rundtour so unheimlich gut gefallen hatte, entschieden wir, uns für einen weiteren Tag ein Auto zu mieten. Dieses Mal wollten wir einmal quer über die Insel - das Innere erkunden.

Wir starteten um 9:00 Uhr morgens Richtung Fataga. Wie in so vielen Dörfern und Städten auf Gran Canaria, bildet eine hübsche Kirche den Ortsmittelpunkt.
 

Hier parkten wir und liefen durch den Ort, der von weißen Häusern, kleinen Gassen und vormittäglicher Ruhe geprägt war.


Aber die kleinen Gassen waren sehr hübsch, wir machten Bekanntschaft mit der kleinen Lulu und ihrem Besitzer, der sie uns leider nicht mitgeben wollte :-) Also ging es zu zweit weiter, immer höher in die Berge.


Bis hierher waren wir schon an einigen - jetzt im Sommer leider ausgetrockneten - Stauseen vorbei gekommen. So wuchs unsere Neugierde auf einen gefüllten Stausee, wir änderten unsere Route ein wenig um und machten einen Abstecher zum Embalse de Chira.


Diesen erreichten wir über eine sehr schöne und neue Straße, die uns hinunter zum ruhigen Ufer führte. Ok, es war nur ruhig bis zu dem Zeitpunkt, als sechs Jeeps einer Jeepsafari von einer Sekunde auf die andere auftauchten und alle Touristen von den Autos sprangen um Fotos zu machen - da machten wir uns lieber schnell aus dem Staub.


Weiter ging es nun Richtung Tejeda. Da wir heute besseres Wetter hatten, entdeckten wir auf der hohen Bergstraße plötzlich links von uns Teneriffa!


Überhaupt hatten wir während der Fahrt viele tolle Ausblicke.


In Tejeda schauten wir uns nur ein wenig um, der Ort war für unsere Begriffe eher etwas unspektakulär und lag in gewisser Hinsicht auch nur auf dem Weg zu unserem heutigen Hauptziel Artenara.


Die Straße nach Artenara führt sehr, sehr steil die Berge rauf - nicht ohne Grund, denn Artenara liegt auf einer Höhe von 1270 Metern und ist damit der höchstgelegene Ort auf Gran Canaria.


Hier wollten wir unbedingt die Höhelnkirche besuchen, da wir noch keine der für Gran Canaria typische  Höhlen gesehen hatten. Die Kühle der Kirche war nach dem doch sehr steilen Aufstieg aus dem Ortskern (etwa 400 m entfernt) sehr erfrischend.



Nun ging es zurück zum Auto und zum nächsten "Programmpunkt", den wir eher zufällig auf dem Weg entdeckten: Den Mirador "Pinos de Galdar" inmitten von Pinienwäldern. Von hier hat man einen tollen Blick auf Teneriffa und befindet sich sogar über den Wolken!



Nun begann die Abfahrt mitten durch die Wolken - was natürlich zur Folge hatte, dass wir im Inselnorden mal wieder schlechtes Wetter genießen konnten ;-) Urlaub sollte man wirklich überwiegend nur im Süden machen!


Unter den Wolken angekommen fuhren wir noch einmal durch Firgas, dann durch Arucas und weiter in Richtung Las Palmas (der Ausflug dahin stand erst später an), wo wir uns zum Shoppingcenter Las Terrazas in Telde aufmachten...wir hatten vorher erfahren, dass es dort Outlets bekannter Marken geben sollte - sowas lassen wir uns ja nicht entgehen!


Wir fanden viele Läden mit wirklich unschlagbar günstigen Preisen. So kauften wir bei Mango zum Beispiel nagelneue Jeans für 4 €, T-Shirts und Blusen für 2,50 € oder Schuhe für 3 €.
Nicht weniger günstig im Verhältnis war der Outlet-Shop von Desigual. Dort hatte man oftmals eine Ersparnis von bis zu 70 %. So erstanden wir noch Röcke (19 €) und Zipper-Jacken (34 €).

Eigentlich waren wir auch an "Zara" interssiert, das Firmenschild war auch noch angebracht und der Laden ausgeschildert, leider gab es ihn aber nicht mehr.

Das absolute Highlight war übrigens dann der McSundae Eisbecher Karamell, den wir uns bei McDonald's kauften. Auf Gran Canaria (oder Spanien generell?) wird nicht nur die Soße auf dem Eis verteilt, sondern dazu gibt es auch noch ein Tütchen mit leckeren Nüssen! Wir fordern das definitiv auch für Deutschland :-)


Den restlichen Abend verbrachten wir übrigens damit, unseren Mietwagen zu tanken. Wir hatten ihn 3/4 voll übergeben bekommen und wollten diesen Ausgangszustand wieder herstellen. 3 Tankstellen und diverse Liter und Euros später gaben wir auf und mussten feststellen, dass die Anzeige bei uns anscheinend nicht weit über die Hälfte hinaus ging. Egal, wieviel wir auch nachfüllten... was soll's, der Ausflug war jeden Cent wert!

Unsere Bewertung:

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